Hast du dich auch schonmal gefragt, was rotes, gelbes und orangenes Obst und Gemüse dessen frohe Farbe verleiht? Die Antwort ist: Beta-Carotin!

Beta-Carotin ist eine Verbindung, die Obst und Gemüse eine lebhafte gelbe, orange oder rote Farbe verleiht. Der Körper wandelt Beta-Carotin in Vitamin A (Retinol) um. Vitamin A, bekannt als lebenswichtiger Nährstoff für das Sehvermögen, spielt eine entscheidende Rolle beim Zellwachstum und bei der Gesundheit der Organe wie Herz, Lunge und Nieren. Beta-Carotin, das seinen Namen vom lateinischen Wort für Karotte hat, ist ein Antioxidans, das sehr gut für deine Augen und Haut ist.

Deine Augen profitieren durch das Beta-Carotin

Beta-Carotin ist ein Provitamin-A-Carotinoid oder ein Nährstoff, den der Körper leicht in Vitamin A umwandelt. Untersuchungen haben ergeben, dass eine carotinoidreiche Ernährung, einschließlich Beta-Carotin, die Augengesundheit unterstützt und Augenkrankheiten vorbeugt. Studien haben gezeigt, dass Menschen mit hohen Blutspiegeln von Carotinoiden ihr Risiko einer Makuladegeneration um bis zu 35 Prozent reduzieren können.

Unterstützend für deine kognitiven Fähigkeiten

Diverse Studien geben Hinweise darauf, dass Beta-Carotin, wie andere Antioxidantien, das Gedächtnis und die kognitive Funktion verbessern kann. Eine Überprüfung mehrerer Studien ergab, dass eine langfristige Beta-Carotin-Supplementierung positive Auswirkungen auf die kognitive Funktion und das Gedächtnis hat. Antioxidantien wie Beta-Carotin könnten sehr hilfreich sein, um sogar die Symptome der Alzheimer-Krankheit und des altersbedingten kognitiven Verfalls zu reduzieren!

Natürlicher Sonnenschutz

Untersuchungen haben gezeigt, dass Antioxidantien, einschließlich Beta-Carotin, die Gesundheit und das Aussehen der Haut erhalten und die Haut sogar vor UV-Strahlung der Sonne schützen können!

In welchen Lebensmitteln ist viel Beta-Carotin enthalten?

Klar, der Name sagt’s schon: Karotten. Doch darüber hinaus findest du Carotin auch in roter Paprika, Aprikosen, Pfirsichen und Mangos wieder.

Auf der Suche nach einer Fleischalternative, stoßen Vegetarier oder sich vegan ernährende Menschen immer auf die gleichen Vertreter: Tofu oder Saitan. Dabei bietet die Natur eine weitere vielseitig einsetzbare Fleischalternative: Den Lupinenschrot, auch bekannt unter dem Begriff der Wolfsbohne. Sie gehört wie Erdnüsse und Erbsen zu den Pflanzenfamilien der Leguminosae und Fabaceae, sind also klassische Hülsenfrüchte. Er wird aus einer weißen Süßlupine gewonnen, anschließend gereinigt, geschält und geschrotet.

Mit einer noch körnigen Konsistenz, bietet der Lupinenschrot vielerlei Verwendungsmöglichkeiten. Ob als Ergänzung zu einer Süßspeise oder in herzhafter Variation – sein getreidiger, süßer und nussiger Geschmack lässt so manches Gourmetherz höherschlagen. Mit seinen vielen Proteinen sorgen Lupinen für ein gesättigtes Wohlbefinden und enthält im Gegensatz zu Soja, weniger gesundheitsproblematische Inhaltsstoffe. Biologisch zertifizierter Lupinenschrot zeichnet sich durch das Fehlen von künstlichen Aroma- und Konservierungsstoffen aus, was den natürlichen Geschmack von Lupinen noch intensiver hervorhebt.

Vegan, proteinreich und vielseitig

Lupinen sind für die Verdauung besonders verträglich und wirken Blähungen entgegen, die bei anderen Hülsenfrüchten oft der Regelfall sind. Außerdem sind sie glutenfrei und können aufgrund ihres hypoglykämischen Indexes auch von Diabetikern gut in den Speiseplan integriert werden. Sie müssen weder eingeweicht, noch gekocht werden, sondern können direkt zu unterschiedlichen Verwendungsmöglichkeiten genutzt werden.

Die Lupinenpflanze wächst in Nord-, Mittel- und Südamerika und dem Mittelmeergebiet und kann ebenfalls durch die Züchtung etabliert werden. Es gibt verschiedene Lupinenarten: Von der Anden- Lupine, zur gelben, über blaue Lupine, hin zur weißen Lupine. Besonders die gelben und blauen Lupinen können auch in europäischen Ländern wie Deutschland oder der Schweiz beheimatet und gezüchtet werden. Auf diese Weise kann auf regionaler Ebene noch mehr Nachhaltigkeit geschaffen werden.

Als besonders leicht zu bewirtschaftende Pflanze wächst die Lupine mehrjährig auf Böden, die nicht von der steten Wasserzufuhr abhängig sind. Oft müssen die Böden nicht mal gedüngt sein, damit die Pflanze wie Kraut wächst und sich ausbreitet. Lupinenpflanzen können eine Höhe von bis zu 1,20 m erreichen und die Blüten variieren in ihren Farben von weiß zu gelb, blau, violett und rosa. Bei den Lupinen handelt es sich um eine Hülsenfrucht, bei denen die Samen in Schoten eingehüllt sind. Nach der vierjährigen Anbauung der Lupinen können die blauen Lupinen oft schon im August geerntet werden.

Süß oder salzig – Vielseitige Verzehrmöglichkeiten

Süßlupinen wie die weiße, blaue oder gelbe Lupine enthalten durch spezielle Züchtungsmaßnahmen weniger Bitterstoffe, und sollen so sinnführend den Begriff erklären. Besonders beliebt ist die Lupine, weil sie nicht nur einen Ersatz zum Fleisch, sondern auch zur Sojabohne herstellt. Die oft noch nach dem Import genetisch zu veränderbare Sojabohne enthält zwar ebenfalls eine hohe Eiweißmenge wie die Lupinen, ist aber nicht in Deutschland beheimatet.
Zur Verwendung von Lupinenschrot gibt es zahlreiche Rezepte. Lupinen geben einer fleischfreien Bolognese Substanz, verfeinern Porridge, Salate, Bratlinge oder Lasagnen. Ebenfalls kann man Saucen und Aufstriche kreieren oder mit Lupinenmehl vegan backen.

Der Schrot aus Lupinen bietet eine hervorragende Fleischalternative. Ist glutenfrei, nährstoffreich und überzeugen durch ihre vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. Wer sich vegan ernährt, wird diese Fleischalternative lieben.

Das Mung Dal (häufig auch Mung Dhal oder Moong Daal) ist eine aus Indien stammende Zubereitungsform der Mungbohne. Die Indische Mungbohne wird dazu halbiert, geschält und mit Zwiebeln, Ingwer, Knoblauch und diversen Gewürzen zu einem Püree, dem Dal / Dhal). Ihre vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten und reichhaltige Nährstoffquelle, macht das Mung Dal zu einem Liebling der ayurvedischen Küche.

Mungbohnen sind in Indien ein wahrer Klassiker und kommen in vielen köstlichen Dal – oder Currygerichten vor. Sie bereichern nicht nur indische Gerichte, denn Mungbohnen sind eine hervorragende vegane Alternative zu Fleischgerichten. Für eine vegane Ernährung bieten Mungbohnen eine Quelle für pflanzliches Eiweiß. Sie sind besonders leicht zu verdauen und gehören in Indien zu einem der Grundnahrungsmittel. Zudem wird dieser Bohnenart auch eine unterstützende Wirkung beim Entgiftungsprozess nachgesagt.

Mungbohnen gehören zu den Hülsenfrüchten und ergeben kombiniert mit Reis und Gewürzen eine reichhaltige Speise – Sie enthalten viele wichtige Nährstoffe und sind besonders für Menschen mit Verdauungsproblemen eine gut verdauliche Alternative. Neben hochwertigen Proteinen, enthalten sie Eisen, Kalium, Calcium und wichtige Vitamine.

Die klassische Mischung – das Mung D(h)al

Für die Zubereitung von ca. sechs Portionen des klassischen Mung Dals, werden in etwa 200 Gramm geschälte und halbe Mungbohne benötigt. Die halbgeschälten Mungbohnen werden dazu unter fließendem Wasser abgespült und abgetropft. Zusammen mit Gewürzen, wie Kurkuma und Cumin, werden die Zutaten in einer Pfanne angeschwitzt und in etwa eine halbe Stunde gar geköchelt. Mit Reis und Gemüse serviert, ergibt das Mung Dal ein klassisches Kitchari.

Asiatische Interpretation – Mungbohnen Pfanne

Neben den indischen Klassikern und Zubereitungsformen eignen sich die Bio Mungbohnen in deftigen, asiatisch gewürzten Pfannenspeisen. Dazu werden die Mungbohnen gekocht und zusammen mit Gemüse nach Belieben zu einer bunten Pfanne. Soll es vegan bleiben, eignen sich zum Beispiel Lauchzwiebeln, Knoblauch und Kohl – abgeschmeckt wird mit Sojasauce und Limettensaft.

Mungbohnen Puffer – vegan, ayurvedisch, reichhaltig

Wer keine Lust auf die klassische Zubereitungsform hat, der kann aus den Mungbohnen auch kleine Puffer formen und diese in der Pfanne anbraten. Die halben und geschälten Mungbohnen müssen dazu nicht lange eingeweicht werden. Sie werden zusammen mit Kurkuma, Kreuzkümmel und etwas Kokosöl in einem Mixer zu einem homogenen Püree verarbeitet. Dieses lässt sich zu Puffern formen und in einer Pfanne mit etwas Kokosfett anbraten. Hervorragend dazu passen süß/scharfe Chutneys wie Mango oder Kokos-Chutney.

Mung Dal Suppe

Eine Suppe aus Mungbohnen ist, gespickt mit klassischen ayurvedischen Gewürzen, eine wahre Bereicherung in kalten Jahreszeiten. Hierbei kommen Gewürze wie: Pippali, Bockshornklee oder Asafoetida. Ein Schuss einer Beliebigen Pflanzensahne gibt der Suppe extra Cremigkeit und belässt die Suppe so vegan.

Mungbohnen Pfannkuchen – die süße Versuchung

Eine glutenfreie und proteinreiche Alternative zu klassischen Eierpfannkuchen bieten die Mungbohnen Pfannkuchen. Dazu braucht man nicht mehr als geschälte Mungbohnen, die zusammen mit Wasser und Reismehl zu einem glatten Teig verrührt werden. Als Topping eignet sich klassisch Zucker und Zimt oder jede erdenkliche Frucht wie Blaubeeren oder Apfelmus. Für eine herzhafte Variante verwendet man zur Teig Herstellung ergänzend helle Misopaste und etwas Salz.

Die Indische Mungbohne ist vielseitig und reich an wichtigen Nährstoffen. Ob vegan oder als Beilage zu Gerichten mit Fleisch, das Mung Dal ist eine wahre Bereicherung für eine abwechslungsreiche und nahrhafte Küche.